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Trassenplanung 2

Updated: May 29

Mittels KI-basierter Oberflächen-Erkennung 


 

Gemeinsam mit unserem Kunden, der WiR Solution GmbH, konnten wir die Planung von Versorgungstrassen voll automatisieren. Als eine Art neues Teammitglied unterstützt unsere Software bei der eintönigen und zeitweise ermüdenden Auswertung von Bilddaten, sehr zur Freude der Mitarbeitenden. Die präzise und schnelle Analyse macht die Ergebnisse zuverlässiger und den gesamten Planungsprozess effektiver. 


 

Ausgangssituation

Die Planung von Trassen, z.B. für Glasfaser- oder andere Versorgungsnetze, war bislang aufwändig. Zwar ließen sich mögliche Strecken abfahren und bildlich festhalten, eine Auswertung der Bilder musste aber bislang noch manuell erfolgen. Diese Tätigkeit war zeitintensiv und ermüdend, erforderte aber gleichzeitig eine hohe Konzentration und Erfahrung seitens der Planer. 




Was ist Trassenscreening und wofür wird es benötigt?
Für die Verlegung von unterirdisch verlaufenden Versorgungsleitungen, z.B. für Glasfaser- oder andere Versorgungsnetze, wird der Verlauf der Netze entlang einer Trasse geplant. Ein erster Planungsschritt ist das Trassenscreening, welches den Prozess der systematischen Analyse und Bewertung von Oberflächen entlang von geplanten Verkehrstrassen bezeichnet. Hierbei werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise Asphalt oder Grünflächen, identifiziert und klassifiziert. Dieser Schritt ist entscheidend, um ein präzises und effizientes Trassenrouting zu ermöglichen. 

 

Optimierter Prozess


1.Bilderkennung

Mit einem speziellen Kamerafahrzeug werden die analysierenden Strecken abgefahren und die Oberflächen dabei als hochauflösende Bilder erfasst. Anhand der Bilddaten haben wir ein KI-Modell entwickelt, das die aufgenommenen Bilder automatisch segmentiert und klassifiziert, beispielsweise in “Asphalt” oder “Grünfläche”. 



2.Datenanreicherung

Im nächsten Schritt werden die Bilddaten von unserer Software mit weiteren Daten, wie z.B. Geoinformationen oder Satelliten-Daten angereichert und abgeglichen. 





3.Abbildung eines digitalen Zwillings der Trassenroute

Die Verbindung von Bildsegmentierung und räumlichen Daten führt zu einem annotierten digitalen Zwilling des Verkehrsnetzes. Dieser digitale Zwilling repräsentiert das Trassenrouting in hoher Genauigkeit und enthält wichtige Informationen über die Umgebung.





4.Integration in bestehende Systeme

Die Integration der Ergebnisse in die Planungssoftware der WiR Solution erfolgte nahtlos. Je nach Bedarf können weitere Datenquellen hinzugezogen oder einzelne Streckenabschnitte aktualisiert werden. Die Verbindung zwischen der KI und der Planungssoftware schafft eine effektive Brücke zwischen Datenanalyse und Planung. 


 

Die Mehrwerte


Komplexitätsreduktion: Früher zeitaufwendige manuelle Klassifikationen gehören der Vergangenheit an. Unsere KI automatisiert diesen Prozess und spart wertvolle Zeit und Ressourcen.


Zeitersparnis: Die schnelle Übertragung ortsaufgelöster Bilddaten in GIS-Systeme ermöglicht eine unmittelbare Anwendung der Koordinatenbasierten Daten, wie ALKIS, für das Trassenrouting.


Kosteneffizienz: Die Automatisierung der Datenannotation und Integration reduziert nicht nur den Aufwand, sondern ermöglicht auch eine genaue und kosteneffiziente Bau- und Kostenplanung.


Aktualisierbarkeit: Unsere Lösung ist jederzeit updatebar mit neuen Straßenbildern, was eine kontinuierliche Verbesserung der Datenbasis und somit des Routings ermöglicht.

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